Luv upper segeln erfolgreich auf der Außenalster!

 

Hamburg den 24.09.2017,

bei dem Opti- / Fevapokal des SVAOe auf der Außenalster ersegelte die Jugend des WSV Luv up Jemgum jeweils einen Ersten, einen Dritten, zwei Vierte und einen fünften Platz.

Einige unserer Jugendlichen machten sich, wie schon im letzten Jahr, wieder auf den Weg nach Hamburg um ein tolles Regattaevent auf der Alster zu erleben. Man kann mittlerweile schon von Freunden sprechen, die uns zu diesem Wochenende nach Hamburg eingeladen hatten, um mit den Feven noch einmal ein wenig zusammen zu trainieren und gemeinsam ein paar schöne Tage im Rahmen des Segelns zu genießen. Waren doch nicht nur die Seglerinnen und Segler der RS Feva Weltmeisterschaft im Juli dieses Jahres immer „dickere Freunde“ geworden.

So kam es auch, dass sich die Crews mächtig durchgemischt hatten. Da segelt plötzlich ein Luv upper Steuermann mit einem SVGSer Vorschooter oder eine Luv upperin mit einer Vorschooterin aus Hamburg. Wenn die WM also eines wirklich erreicht hat, dann Freundschaften!

Aber auch zwei unserer „Opti-Kids“ ließen es sich nicht nehmen zur Alster mitzukommen und die tolle Atmosphäre zu erleben.

Schon am Samstag traf man sich zu einem Feva-Training mit den Trainern der WM. Bei schwachem bis gar keinem Wind standen ganz klar Rollwenden und Rollhalsen auf der Tagesordnung. Drei Stunden wurde bis zur Perfektion geübt, gequält und vielleicht manchmal auch gekämpft, bis endlich die Entscheidung von den Trainern getroffen wurde in den Hafen zu fahren und den „langweiligen“ Teil des Tages zu beginnen. Der SVAOe entschloss sich kurzfristig eine Rundfahrt über die Alster und Elbe zur neuen Elbphilharmonie und durch die Speicherstadt zu machen.

Echt Langweilig!!!wink

Nach Grillen am Steg ging es dann in die Unterkunft zum Vereinsheim der SVGS an den Neuländer See. Man konnte es als Trainer eigentlich gar nicht glauben, aber zügig wurden die Bettenlager hergerichtet, die letzten Waschaktionen vollzogen und dann……

zum Schlafen gelegt. Na gut, ein paar Handys leuchteten noch hier und da und ein wenig Schlafmusik wurde auch noch gehört.

Sonntag, nach einem tollen, gemütlichen Frühstück, war dann Regatta angesagt. Der Wind war mäßig bis frisch und versprach eine tolle Regatta. Über 70 Optis und Feven waren zum Opti-Pokal gemeldet und in vier Klassen eingeteilt. Vom Optianfänger bis zum Optiregattaerfahrenen und die Feva.Gruppe. Unsere Opti-Kids waren in der Mitte gemeldet, Sophia Pörksen konnte sich mit einem ersten und einem viertem Platz über Gesamtplatz 3 und Jule Vagelpohl mit zwei dritten Plätzen über Gesamtplatz 4 freuen.

In der Feva-Gruppe war nach drei Wettfahrten nur eines mit Gewissheit klar, es hat mächtig viel Spass gemacht und der erste Platz war mit einer unerwarteten, aber deutlichen Überlegenheit vergeben. Bei drei interessanten Wettfahrten war Jan-Hendrik Vagelpohl mit Vorschooter Lenn Schuetze vom SVGS dreimal weit vor dem Feld ins Ziel gegangen und so nicht zu schlagen an diesem Sonntag.

Eine echt tolle Leistung!

Bei Platz 2 entschied es sich zwischen den „Lokalmatadoren“ Fritz Meyer mit Vorschooter Jonas Schuldt vom SVAOe und den Geschwistern Friederike und Vorschooter Peer Schrödter von der SVGS. Punktgleich entschieden dann die besseren Platzierungen, das Freddy und Peer auf Platz 2 und Fritz und Jonas auf Platz 3 kamen. Platz 4 belegten Tammo Janssen mit Vorschooter Jonathan Pörksen vom WSV Luv up und Platz 5 Marika Peil (WSV Luv up) mit Ihrer Vorschooterin Elsa Pangalos (SVGS).

Vielen Dank hier nochmal an die liebe und tolle Organisation und wie in Hamburg schon gesagt:

Wir sehen uns bald wieder!!!

Unser neues Vereinsboot vom Typ Shark 24 findet großen Zuspruch. Bei jedem Erwachsenentraining und an fast jedem Wochenende wird es auf der Ems bewegt. Noch vor gut einem Jahr, als dem Verein das Boot geschenkt wurde, hätte man sich das kaum vorstellen können:

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Die Shark hatte viele Jahre in Berlin im Wasser gelegen. Der Rumpf war über und über mit Muscheln bewachsen und auch von Innen sah es nicht sehr einladend aus:

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Da traf es sich gut, dass der Verein gerade seinen Segelkurs für Erwachsene gestartet hatte. Unter den neuen Mitgliedern aus dem Erwachsenensegelkurs fand sich eine hochmotivierte Gruppe zusammen, die sich gleich daran machte, die Shark wieder auf Vordermann zu bringen. Der Vorstand bewilligte ein Budget von 2.500 € und einige erfahrene Mitglieder unterstützten das Projekt mit Rat und Tat. Trotzdem sollte es den ganzen Winter und noch einen Teil des Frühjahrs dauern, bis die kleine Yacht in neuem Glanz erstrahlte. Alles in allem flossen gut 2.500 Arbeitsstunden in den Refit (wie es wohl neudeutsch heißt). Dass dabei das vorgesehene Budget noch nicht einmal ausgeschöpft wurde, liegt vorallem daran, dass sich eine Reihe von Spendern und Sponsoren auch außerhalb des Vereins fanden, die uns mit großzügigen (Sach-)Spenden unterstützten.

Am 16. Juni 2017 war es dann soweit. In einer feierlichen Zeremonie wurde das neue Vereinsboot auf den Namen "Tjark" getauft. Voller Stolz berichtete unsere 1. Vorsitzende Jutta Simmering über den Verlauf des Projektes und bedankte sich herzlich bei allen, die durch Mitarbeit, Beratung, materielle und finanzielle Unterstützung zum Gelingen des Refits der "Tjark" beigetragen haben. Besondere Erwähung fanden die Bültjerwerft aus Ditzum, die Segelwerkstatt Stade und die Segelmacherei Salverius aus Leer.

Das Ergebnis kann sich auf jeden Fall sehen lassen:

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Jule Johanna Blank holt Emspokal in Opti B                                                       

 

Bei der am Samstag den 24.09.2017 stattgefundenen „Gallimarktsregatta“ auf dem Leeraner Hafen sicherte sich Jule Johanna Blank mit einem ersten Platz bei der Gruppe der Optimisten B den über die Saison ausgesegelten Ranglistenpokal für diese Gruppe.                                         

Für den  sogenannten „Emspokal“ gehen die von den ansässigen Vereinen an der Ems ausgetragenen Opti-/Jollenregatten in die Gesamtwertung ein. Nicht nur Platzierungen sondern auch die generelle Teilnahme an den Regatten bringen schon Punkte für die Gesamtwertung.

Viel Fleiß und Training, selbst in den Sommerferien trugen zu dem Erfolg bei.

So konnte Jule bei den Regatten des Papenburger Yachtclubs, des SV Boreas Ditzum, des SV Leer und der vereinseigenen Regatta des SV Luv up Jemgum durch Ihre ersten und zweiten Plätze und der hundertprozentigen Teilnahme, letztendlich den so hochbegehrten Emspokal in Leer verdient in den Händen halten.

 

Das Trainerteam und der Verein gratulieren zu diesem tollen Erfolg!        

Suuper gemacht Jule!!!   wink                                           

Luv upper segelten bei der Weltmeisterschaft in Holland!

 

„Es war ganz schön was los auf dem Ijsselmeer!“

180 Boote der RS-Feva-Klasse segelten vom 22.07. bis 27.07.2017 den Weltmeistertitel auf der in Europa am meist verkauften Zwei-Mann-Jolle aus.

Vier unserer Jugendlichen waren dabei und hatten sich zugetraut, sich mit der Weltspitze zu messen. Somit begann die Saison für Marika Peil, Jonathan Pörksen, Tammo Janssen, Jan-Hendrik Vagelpohl und dem Trainerteam schon recht früh im Jahr. Ab Anfang März, bei noch teilweise frostigen Temperaturen wurde so gut wie jedes Wochenende auf dem Oldamptsmeer bei Midwolda trainiert und holte sich bei mehreren Trainingsevents bzw. Regatten wie z.B dem Euro-Cup in Medemblik/Holland, die nötige Einstellung und Erfahrung, um an so einem Highlight wie einer Weltmeisterschaft  teilzunehmen.

Es war manchmal bestimmt für die Vier nicht mehr zu ertragen, wie der Trainer sie von Event zu Event schleifte und sie beim Training unzählige Regattakurse mit Starts, Wenden und Halsen, Runde um Runde segeln lies und dabei anscheinend nie zufrieden zu stellen war. Dachte man insgeheim mal endlich etwas so richtig perfekt gemacht zu haben, so fand er doch wieder etwas, was besser hätte sein können! Ich bitte hier und jetzt dafür vielmals um Entschuldigung „Mädels“!innocent

Nach der langen Vorbereitungsphase, ging es dann endlich am 21.07.2017 los. Die Koffer waren gepackt, die Boote aufgeladen und das nötige Segelequipment besorgt und verstaut.

„Das Abenteuer Weltmeisterschaft begann!“

Untergebracht in zwei bequemen Bungalows und in Begleitung einer kleinen aber fleißigen „Fangemeinde“, die immer für Nahrung, Getränke und manchmal auch Trost sorgte, war der Grundstein für ein schönes Segelevent gelegt. Die Wetterprognose war hingegen noch etwas unentschlossen was das anging und genau so sollte es dann auch kommen. Von Flaute bis Sturmböen, Sonne pur bis Sturzregen. Alles war über die Woche vertreten!

 

Nach einem herzlichen Empfang durch die Veranstalter und der Vermessung der Boote, ging es am Samstag erstmalig aufs Wasser, um einen ersten Eindruck vom „Ganzen“ bei ein paar Probewettfahrten zu erhalten. Hier durfte jede Crew noch einmal in Echtsimulation sein Geschick und Boot abchecken. Erste Sondierungen, wer wohl wie segelt und wo man sich selber sieht, wurden gemacht.

"Sonntag wurde es dann endlich ernst!"