Am 29. September findet die 22. Rökeltour statt. Gestartet wird um 14:30 vor Jemgum. Wir freuen uns über jeden Teilnehmer! Wie schon in den letzten Jahren können die aktiven Regattasegler in den Klassen der "Hardloopers" antreten, während für Familiencrews und Gelegenheitsregattasegler der "Family Cruisers Cup" angeboten wird. Im "Family Cruisers Cup" wird ohne Spinnaker und auf einer etwas kürzeren Bahn gesegelt, wobei der Spaß hier gegenüber dem Ehrgeiz zu gewinnen im Vordergrund stehen sollte. Bei der Preisverteilung wird wie immer Räucheraal an die Gewinner überreicht und Anschließend wird ordentlich gefeiert. Anmeldungen werden ab sofort über unser Online Meldeformular entgegengenommen.   

Coole Location, tolles Wetter und zufriedene Teilnehmer!

 

So könnte man die diesjährige Segelfreizeit der Jugend des Luv up wohl in Kurzform umschreiben.

 

Nach einem Ausflug der Segelfreizeit nach Schleswig-Holstein zum Wittensee im vergangenen Jahr, beschloss man sich auf „Altbewährtes“ und steuerte in diesem Jahr wieder die Vereinsanlage des WSV Hooksiel an.

Am Mittwoch startete man aus verschiedensten Richtungen und Zeiten gen Hooksmeer, um bei besten Wettervorhersagen die alljährlich an den ersten Tagen der Sommerferien stattfindende Segelfreizeit der Jugend zu genießen. Suse unsere Jugendwartin hatte mit Birgit unserer Hunger- und Durstbeauftragten wieder eine tolle Vorbereitung getroffen und die benötigen Helfer dazu bewegen können das Nötige zum Gelingen des Programms an den kommenden 5 Tagen beizutragen.

Nach der Ankunft wurden die Unterkünfte hergerichtet. Matratzen aufgepumpt, Überlebenskisten deponiert (Hauptinhalt Gummibärchen, Chips etc.) und die gesamte Armada an mitgebrachten Segel- und Motorbooten aufgebaut und zu Wasser gelassen. Hier gilt unser Dank besonders an Niko unseren „Shuttle-Service“ aber natürlich auch an alle anderen mit Anhängerkupplung. Nach einer am Abend stattfindenden Hot-Dog-Orgie konnte man noch lange einige über die bevorstehende Segelfreizeit spekulieren hören.

In den folgenden Tagen und Nächten zeigte sich, dass mal wieder alles dafür getan worden war um unsere Kinder zufrieden zu stellen. Training auf dem Wasser, Baden, mit dem Opti zum Eis essen in die Stadt, Fackelwanderung (auch wenn vielleicht etwas weit), Schnitzeljagd mit dem Segelbooten aufd dem Hooksmeer, immer genug und leckeres Essen und natürlich gemütliche Abende mit Georg an der Gitarre mit Lieder singen etc. Für alle war etwas dabei und die Wettervorhersage traf auf den Punkt.

So ging es mal wieder für die Kids viel zu schnell, dass der Sonntag kam und es zur Abreise läutete.

Doch bevor alle in die Sommerferien verschwanden, zählt eine Tradition zu den Highlights jeder Luv up Segelfreizeit. Das „Old Paddy Race“! Leider hatten die Organisatoren diesmal mit einer extremen Meldeschwäche der Eltern zu kämpfen und so wurde alles was irgendwie in einen Opti zu passen schien zum mitsegeln shangheit um dem vorigen Sieger eine harte Konkurrenz zu bieten. Dies muss in Zukunft definitiv besser werden. (kleiner Appell an uns). Die Titelverteidigung misslang zum Glück und so steht der Pokal jetzt in einer anderen Ecke.

Für die etwas „Größeren“ noch dagebliebenen, hatte sich allerdings etwas ganz anderes als Highlight der diesjährigen Segelfreizeit ergeben. Ein paar Tage zuvor hatte Jan-Hendrik nach etwas flacksiger Bemerkung seines Trainers, allen Charme aufgebracht um sich bei dem Bootsbauer Wolfram Heibült für einen  kleinen Segeltörn auf der Nordsee stark zu machen. Ich glaube der O-Ton war: „Du Wolle! Können wir nicht mal mit dir auf der „Black Maggy“ nen Törn auf der Jade machen“?

Es hat gewirkt! cool

So ging es Sonntag gleich nach dem Frühstück an Bord der 32 Fuss Onedesign „Black Maggy“, eine komplett aus Kohlefaser hergestellte Rennyacht. Bei leichtem Wind (10 Knoten) wurde mit Kurs raus auf die Nordsee der ca. 156m² große Gennacker gesetzt und schnell merkte man warum dieses Boot als Rennyacht bezeichnet wird. Die Augen waren groß und das Grinsen breit. Keiner wollte nach 4 Stunden segeln wieder in den Hafen zurück. Es wurde eher Helgoland als kleiner Zwischenstopp vorgeschlagen.  Das würde einen Trainer freuen, wenn er dieses mal erleben dürfte. (kleiner Wink mit dem …) Doch auch ein Bootsbauer hat Familie und so fand der Spass dann doch ein zu frühes aber erlebnisreiches Ende.

Nachdem dann doch endlich alles gepackt war und die letzten Abschiedstränen vergossen wurden, endete diese Segelfreizeit 2018.

Vielen vielen Dank an alle die dazu beigetragen haben und vielen Dank an die wieder einmal tolle und unkomplizierte Zusage des WSV Hooksiel, das wir die Tage bei euch verbringen durften. Wir kommen bestimmt wieder, wenn wir dürfen.

Einige Bilder sind in der Gallerie zu beschauen. Hoffe ich.

Bericht:

Markus Vagelpohl (Vater)

 

Jemgumer Nachwuchs-Segler im Ruhrgebiet erfolgreich

 

Das Feva-Team vom Luv up Jemgum war am Wochenende mal wieder unterwegs: Der Segel-Club-Crefeld lud am Wochenende zur „Sommercup-Regatta“ der Bootsklassen O´pen-Bic, RS Aero und RS Feva zum Elfrater See in Nordrhein-Westfalen ein.

Zwei Mädchen und vier Jungen machten sich zusammen mit ihrem Trainer Markus Vagelpohl auf den Weg, um sich der westfälischen RS-Feva Konkurrenz zu stellen - und das nicht ohne Erfolg:

Jan-Hendrik Vagelpohl mit Vorschoterin Marika Peil ersegelten nach insgesamt fünf spannenden Wettfahrten mit den Platzierungen 1, 2, 1, (7), 2 in der Gesamtwertung den ersten Platz. Bei ihrer ersten überregionalen Teilnahme an einer Feva-Regatta ersegelten Jarne Seibt mit Vorschoterin Sophia Pörksen, bei sehr anspruchsvollen Windbedingungen den vierten Platz in der Zweimann-Jolle. Das dritte Feva-Team mit Tammo Janssen und Henning Hahn wurde achter und  rundete damit das gute Gesamtergebnis der Jemgumer ab. Die zweieinhalbstündige Anreise ins Nachbarbundesland hat sich damit also durchaus gelohnt. Nicht allein wegen den guten Ergebnissen, sondern auch wegen der so tollen Gastfreundschaft des SCCR! Nochmals vielen Dank.

Am Mittwoch geht es dann gleich weiter: Während andere in die Sommerferien starten, fährt die  Luv up Jugend zu ihrer alljährlichen Segelfreizeit. In diesem Jahr geht es wieder nach Hooksiel an die Nordsee, wo die Kinder bis Sonntag neben viel Spaß und guter Laune weiter an ihrem seglerischen Können arbeiten um dann für die nachfolgenden Wettbewerbe z.B. die internationalen ostfriesischen Optimeisterschaften am „Kleinen Meer“ bei Emden oder die Travemünder Woche gut  vorbereitet zu sein.

Der Erfolg der Jemgumer Segler liegt nicht zuletzt an der tollen Jugendarbeit, die dort schon seit Jahren geleistet wird und dem kleinen Verein an der Ems immer wieder beachtliche Ergebnisse bei Wettfahrten beschert.

Martin Seibt

Elfrather See Start_1Bildquelle SCCR

 

Mehr Fotos in der Galerie unter Regattenwink

Saison der Jemgumer Jugend startet lehr- und erfolgreich!

 

Am Samstag den 28.04.2018 begann die Regattasaison unserer Jugend mit der Frühjahrsregatta auf dem Sielkanal in Papenburg. 6 Jollen und 18 Optimisten waren gemeldet und fieberten dem ersten Start entgegen. Die Windvorhersage war mit 3-4 Bft. eigentlich für Papenburg recht vielversprechend, doch Papenburg wäre eben nicht Papenburg, wenn es nicht doch etwas anders kommen sollte. Katja Sinning und ihr Team hatten wieder mal alles super organisiert und so wurde auch pünktlich um 10 Uhr mit der obligatorischen Steuermannsbesprechung begonnen und der erste Start konnte um 11 Uhr angeschossen (angepfiffen) werden.

Da unsere Jugend schon etwas in die Jahre gekommen ist innocent, hatten wir dieses Mal keine Starter in der Klasse Opti B, sondern 4 Segler und Seglerinnen in Opti A und zwei Teams mit unserer Feva XL in der Jollenklasse.

Papenburg verlangte trotz der guten Windvorhersage wieder einmal alles Können von den Seglern/innen ab und so wurde manchmal durch ein bisschen Glück des Einen oder Pech des Anderen die Platzierung hin und her gewürfelt. Aber wie sagt man so schön? „Bei Wind kann jeder segeln“

Wer an diesem Samstag wirklich segeln konnte war Tammo Stuke vom Luv up! Musste er nach 4 gesegelten Wettfahrten doch tatsächlich einen ersten Platz noch streichen und wurde somit souverän Erster in der Opti A Wertung.

Bei den Jollen war es da schon etwas spannender, gerade weil aufgrund der unterschiedlichen Bootsklassen nach Yardstik gesegelt wurde. 3 Piraten, ein 420er und unsere beiden Feven waren am Start. Zum ersten Mal mit einer Feva auf Regattaebene dabei waren Sophia Pörksen und Jarne Seibt, hatten sie den Sprung vom Opti zur Feva ja schon lange herbeigesehnt. Trotz der noch frühen Saison schlugen sie sich mit einem 5.Platz in der Endwertung schon recht passabel. Unsere beiden „WM-Erfahrenen“, Marika Peil und Jan-Hendrik Vagelpohl hatten sich diesmal zusammen auf eine Feva gesetzt, obwohl Marika auch eher die Pinne in der Hand hält als die Schooten und Fallen zu bedienen. Aber was eine WM so alles mitbringt ???

Spannend war es auf den ersten drei Plätzen bis zum Schluss, da man ja nicht genau wusste welche Platzierungen die Berechnung ergab. Als aber dann die Papenburger 420er Crew als Zweitplatzierte genannt wurden war klar, dass die Berechnung Marika und Jan-Hendrik als Erste herauskommen lassen hat. Mit den Plätzen 5,1,2,1 standen sie mit drei Punkten Unterschied ganz oben auf dem Treppchen.

Ein lehr- und erfolgreicher Start in die Regattasaison 2018 eben.

 

Weiter geht es am nächsten Wochende (05. – 06.05.) mit unserem Feva-Trainingslager in Jemgum und Midwolda und den am Sonntag stattfindenden „All Ships Races. „Schaulustige“ und die ein oder andere helfende Hand sind wie immer, gerne gesehen.

 

Der Termin für unser diesjähriges Ansegeln musste leider um eine Woche verschoben werden. Wir fahren nun am Samstag, den 5. Mai um 16:00 Uhr nach Emden in den Außenhafen. Nach dem Anlegen gibt es ein gemeinsames Grillen.